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❧ Lehrbrief des Johann Michael Göpfert vom 22. Februar 1778

In diesem Lehrbrief wird 11 Johann Michael Göpfert bestätigt, dass er „edle  Jägerey und kleines Waidwerk erlernt und sich in solcher Kunst dermaß geübt, dass er sich getraut, hierin jedermann Satisfaktion zu geben“.

Der Lehrherr kommt zu dem Schluss, dass sich Johann Michael „jederzeit treu, gehorsam, unverdrossen und in allen Stücken so erwiesen, dass ich vollkommen mit ihm zufrieden gewesen.“ Unterschrift: 7 Johann Valentin Göpfert.

Auszubildender und Lehrherr entstammen also derselben Familie. 7 Valentin ist der (deutlich ältere) Bruder von 11 Johann Michael. Die näheren Umstände entnehme man den Chroniken 1 und 2, die gleich auf den ersten Seiten mit der spannenden Geschichte von Johann Michael beginnen…

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   ❧ Johann Michael Göpfert   * o 1.4.1759   † 23.6.1847

Ein Porträtfoto von 11 Johann Michael Göpfert existiert nicht. Fotoapparate waren seinerzeit eine Seltenheit. Aber die Kunst des Scherenschnitts war auf ihrem Höhepunkt.

Karl Göpfert beschreibt in seiner Chronik das Bild so: „Es stellt Johann Michael in Jägerausrüstung dar mit Perücke und bartlos. Zwei Jagdhunde (Bracken) springen schmeichelnd an seinen Knien empor“. Ferner erwähnt er „ein Steinschlossdoppelgewehr mit übereinanderliegenden Läufen, die durch Federdruck umgewendet werden  können, aus welchem Grunde diese Waffe ‚Wender‘ genannt wurde und ein Pulverhorn aus Hirschhorn mit aufgeschnitztem Jagdstück.“


❧ Brief des 43 Hubert Göpfert, geb. 1867 an seine Eltern

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Es ist kein tradiertes Familienwappen bekannt. Von den Chronisten 67 Karl und 65 Josef Göpfert wurde das abgebildete Wappen gefunden und als ein mögliches Urbild eines gemeinsamen Familienwappens in die Diskussion gebracht.